Lankora Adria d.o.o.

Häufig gestellte Fragen zu ProLan

Alles, was Sie über die Wirkweise, Anwendung, den Auftrag und die Entfernung des ProLan-Lanolinschutzes wissen müssen.

Wie funktionieren ProLan-Produkte?

ProLan-Produkte dienen dem wirksamen Schutz unterschiedlichster Materialien, ohne dabei schädliche Chemikalien einzusetzen. Das Produkt dringt tief in die Oberfläche ein und bildet eine flexible, hydrophobe Schutzschicht, die zuverlässig vor äußeren Einflüssen schützt.

Die Schutzschicht verhindert, dass Sauerstoff und Feuchtigkeit an die Oberfläche (z. B. Metallteile) gelangen, und trägt so wirksam zur Vorbeugung von Korrosion bei. Dank seiner hervorragenden Penetrationsfähigkeit kann ProLan auch bereits begonnene Korrosionsprozesse verlangsamen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Schutzmitteln wie Fetten, Bitumenbeschichtungen oder Ölen zeichnet sich ProLan durch eine besonders hohe Beständigkeit aus. Die Schutzschicht wird weder durch Regen noch Meerwasser oder übliche Reinigungsmittel abgewaschen. Zudem haftet sie hervorragend auf der Oberfläche, selbst bei starker mechanischer Belastung, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeitseinwirkung, und bleibt auch unter anspruchsvollen industriellen Bedingungen zuverlässig an Ort und Stelle.

Auf welchen Oberflächen kann ProLan eingesetzt werden?

ProLan eignet sich zum Schutz zahlreicher Materialien, unter anderem:

  • Stahl
  • Aluminium
  • verzinkte Oberflächen
  • Kunststoff
  • Holz
  • Beton
  • Gummi
  • Silikon
  • Glas
  • Verbundwerkstoffe (z. B. Glasfaser)
  • Holzwerkstoffplatten (MDF, HDF, Faserplatten)
  • technische Textilien (Filz, Plane)
  • lackierte und beschichtete Oberflächen

ProLan bietet wirksamen Schutz vor Korrosion, Feuchtigkeit, verschiedenen Ablagerungen und Witterungseinflüssen und stellt die abschließende Schutzschicht dar.

Aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung wird empfohlen, auf der geschützten Oberfläche keine Farben, Klebstoffe oder andere Deckbeschichtungen aufzutragen, da ProLan als eigenständiger Schutz wirkt.

Anwendungsbeispiele für ProLan

ProLan eignet sich für:

  • Lösen verrosteter Schrauben und Verbindungen
  • Reinigung und Imprägnierung verschiedener Oberflächen
  • grundlegenden Korrosionsschutz
  • Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung
  • Schmierung von Scharnieren, Schlössern, Führungen und langsam laufenden Lagern
  • Schmierung aller Arten von Ketten und Stahlseilen
  • Entfernen von Kleberresten, Aufklebern, Teer, Ruß und Ölen
  • wasserabweisenden Schutz technischer Textilien
  • Einsatz in Autowerkstätten und Servicebetrieben
  • Schutz von Dünger- und Salzstreuern sowie Schneepflügen
  • Einsatz in der Schifffahrt (onshore/offshore)
  • Schutz von Schiffen, Yachten, Kränen und Baumaschinen
  • Einsatz an militärischer Ausrüstung
  • Schutz von Transportausrüstung
  • Garten- und Forstmaschinen
  • Einsatz in der chemischen Industrie
  • Aquakultur
  • Landwirtschaft
  • Schutz von elektrischen Steckdosen und Anschlüssen
  • Schutz von Batteriepolen
  • Schutz von Wind- und Solarkraftwerken
  • Schutz von Fahrzeugunterböden und Hohlprofilen
  • Schutz von Trinkwassersystemen
  • Schutz von Hydrauliksystemen
  • Schutz von Pumpen und Ventilen
  • Montage und Zusammenbau von Maschinenteilen
  • zahlreiche weitere industrielle und allgemeine Anwendungen

Die Vielseitigkeit der ProLan-Produkte beruht auf ihrer natürlichen Zusammensetzung. Der Hauptbestandteil ist Lanolin – eine natürliche Substanz, die für ihre Wirksamkeit, Beständigkeit und ihr breites Anwendungsspektrum bekannt ist. Gerade dank Lanolin schützt, schmiert, durchdringt und isoliert ProLan besonders wirkungsvoll.

Aus der Natur – für die Natur. Eine umweltfreundliche Formel, die den modernen Umweltrichtlinien entspricht.

Auftragsmethoden für ProLan-Produkte

Vor dem Auftragen muss die Oberfläche vollständig trocken sein.

Nach dem Auftragen darf die Oberfläche während der empfohlenen Trockenzeit keinem direkten Kontakt mit Wasser oder Regen ausgesetzt werden.

ProLan-Produkte trocknen nicht vollständig aus. Sie bleiben leicht klebrig und bilden eine dauerhafte, flexible Schutzschicht, die weder reißt noch abblättert.

Je höher der Lanolingehalt, desto wachsartiger wird die Schutzschicht und desto langanhaltender ist der hydrophobe und korrosionshemmende Schutz.

Mögliche Auftragsmethoden

  • Airless-Spritzen
  • AirCoat-Spritzen
  • klassische pneumatische Spritzpistole
  • Pinsel
  • Walze
  • Schwamm
  • weiches Baumwolltuch

ProLan Anti-Seize 450

Es kann aufgetragen werden:

  • mit dem Finger (bei Verwendung von Schutzhandschuhen)
  • mit einem Pinsel
  • mit einem Spachtel
  • mit einer technischen Spritze
  • mit einer Kartuschenpistole

Auftragen mehrerer ProLan-Schichten

Es wird empfohlen, die nächste Schicht nach einigen Minuten aufzutragen, sobald die vorherige Schicht genügend Zeit hatte, in die Oberfläche einzudringen.

Nach dem Auftragen der letzten Schicht sind die vom Hersteller empfohlenen Trockenzeiten einzuhalten.

Bei Aerosolvarianten ist die Trockenzeit etwa halb so lang wie bei flüssigen Varianten.

Wird die Oberfläche nach dem Auftragen mit einem trockenen Baumwolltuch poliert, ist sie sofort einsatzbereit, und eine zusätzliche Trockenzeit ist nicht erforderlich.

Mehrschichtige Schutzsysteme

Die Airless-Applikation ermöglicht ein schnelles und gleichmäßiges Auftragen dickerer Schichten.

Der Hersteller empfiehlt, einen zu dicken Auftrag zu vermeiden, da es sonst zu Läufern und unnötigem Produktverbrauch kommen kann.

Bei Schutzanforderungen der Korrosionsschutzklasse C4 oder C5 empfiehlt es sich, das Produkt in mehreren dünnen Schichten aufzutragen, um die beste Wirksamkeit und Beständigkeit des Schutzes zu erzielen.

Betriebstemperaturbereich und Entflammbarkeit

ProLan behält seine Schutzeigenschaften in einem Temperaturbereich von etwa –30 °C bis +120 °C.

Bei niedrigen Temperaturen verdickt und verhärtet sich Lanolin auf natürliche Weise, was sich lediglich auf die Konsistenz auswirkt, nicht jedoch auf die Schutzeigenschaften.

Bei höheren Temperaturen wird das Produkt flüssiger, was die Penetration verbessert und den Auftrag erleichtert.

Dabei handelt es sich um eine natürliche Eigenschaft von Produkten auf Lanolinbasis, die sich nicht auf deren korrosionshemmende, schmierende oder hydrophobe Wirkung auswirkt.

Entflammbarkeit

Alle ProLan-Produkte (mit Ausnahme des Anti-Seize-Fetts) sind nur vor dem Auftragen, also im flüssigen Zustand, brennbar.

Nach der Bildung der Schutzschicht sind sie in der Regel nicht mehr leicht entflammbar, da Lanolin und die übrigen Inhaltsstoffe keine ausgeprägten brennbaren Eigenschaften aufweisen.

ProLan verfügt derzeit nicht über die Zertifizierung nach PN-EN 45545, die die Brandschutzanforderungen für Materialien in Schienenfahrzeugen festlegt. Sollte ein Projekt eine solche Zertifizierung erfordern, kann diese nach Absprache mit dem Hersteller erlangt werden.

Entfernen von ProLan-Produkten

Zum Entfernen der Schutzschicht können folgende Mittel verwendet werden:

  • gereinigtes Petroleum
  • ProNaftalan
  • heißes Wasser mit einem Reinigungsmittel auf Zitrusbasis unter Verwendung eines Hochdruckreinigers mit einem Arbeitsdruck über 170 bar

Werden weitere Schichten nach längerer Zeit aufgetragen, muss die vorherige Schicht nicht entfernt werden. Es genügt, die Oberfläche von Schmutz zu befreien, bevor eine neue Schicht aufgetragen wird.

Da ProLan aufgrund seiner hervorragenden Penetrationsfähigkeit tief in die Oberfläche und deren Mikroporen eindringt, muss die Oberfläche vor weiterem Streichen, Lackieren, Kleben oder anderen Oberflächenbehandlungen gründlich gereinigt werden, selbst wenn die Schutzschicht nicht mehr sichtbar oder fühlbar ist.

Haben Sie eine weitere Frage?

Wir beraten Sie bei der Auswahl des Produkts und der Anwendungsmethode für Ihren Einsatzzweck.

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